Schnell mal Öl abscheiden

Umwelt See bei Nacht

Sollte man Betreiber eines Unternehmens sein, durch das verschiedene Mineralöle, Benzin oder ähnliche Stoffe in das Abwasser gelangen können, müssen diverse Gesetze und Normen beachtet werden. Gerade in der heutigen Zeit der Klimaveränderung nehmen diese Gesetze und Normen immer weiter zu. Allerdings kann sich auch unabhängig von der gesetzlichen Lage ein sogenannter Ölabscheider aus wirtschaftlichen und auch ökologischen Punkten für den Betreiber eines solchen Unternehmens lohnen. So kann eine Umweltverschmutzung zu massiven Imageschäden und Folgekosten für das Unternehmen führen. Aus diesem Grund gilt es sich zu fragen, wie ein Ölabscheider funktioniert und in welchen Bereichen er eingesetzt wird beziehungsweise eingesetzt werden muss.

Die Funktion des Geräts


Derartige Geräte werden auch Leichtflüssigkeitsabscheider genannt. Sind und Zweck eines solchen Geräts ist es, dass Öl und Benzin nicht über das Abwasser in die Kanalisation gelangt und damit langfristige und schwere Schäden an der Umwelt anrichten kann. Die Funktionsweise eines solchen Gerätes beruht auf verschiedenen physikalischen Prinzipien. So sammeln sich Ölrückstände und Benzinrückstände aufgrund ihrer Dichte an der Wasseroberfläche des Abwassers. Durch dieses Sammeln an der Wasseroberfläche können diese Stoffe abgesaugt beziehungsweise abgeschieden werden und daher in einem Gerät beziehungsweise Auffangbehälter aufgesammelt werden. Ein solches Gerät besteht daher in der Regel aus einem relativ großen Becken und sollte ein Mindestvolumen von circa 600 Litern aufweisen. In diesen Behältern werden das rückständige Öl und das rückständige Benzin gesammelt. In diesen Behältern befindet sich ein sogenannter Schwimmer. Dieser sorgt dafür, dass bei Erreichen einer vorgegebenen Menge von Benzin und Öl, ein unkontrollierter Austritt der Stoffe aus dem Gerät verhindert wird. Sollte eine bestimmte Höhe erreicht sein, wird der Abscheider automatisch verschlossen.

Wo kommen Ölabscheider zum Einsatz?

Diese Geräte dienen dem Umweltschutz und dem Gewässerschutz. Aus diesem Grund kommen solche Geräte gerade dann zum Einsatz, wenn die Möglichkeit besteht, dass solche wassergefährdenden Stoffe in das Abwasser gelangen können. Zu solchen wassergefährdenden Stoffen gehören beispielsweise Öle und Benzin. Klassische Unternehmen, in denen solche Geräte eingesetzt werden, sind beispielsweise Tankstellen und Kfz-Werkstätten. Allerdings gibt es noch viele weitere Bereiche, in denen solche Geräte eingesetzt werden müssen. Die Rechtsgrundlage für den Einbau eines solchen Gerätes findet sich im Wasserhaushaltsgesetz. Unternehmen, in denen solche Geräte beispielsweise zum Einsatz kommen sind Flughäfen, Waschanlagen, militärische Einrichtungen, Werkhöfe und Fuhrparks, Schrottplätze, Entsorgungsbetriebe und verschiedene Kraftwerke. Aus diesem Grund sind viele Betriebe und Unternehmen hiervon betroffen. Zugleich müssen sich viele Betriebe und Unternehmen über den Verbau und Einbau eines solchen Gerätes informieren, da ansonsten finanzielle Schäden drohen. Daneben kann es auch zu massiven ökologischen Beeinträchtigungen kommen.… weiterlesen

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